Presseberichte über die Insel Usedom                           von Dietmar Pühler (dp)

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„A Spectacular Night of Queen“ am 13. März im Kaiserbädersaal

Rob Comber von "The Bohemians" singt nicht nur richtig gut, nein, er gibt auch (fast) den perfekten Freddie Mercury.

 

Seebad Heringsdorf (dp). Die faszinierende Bühnen-Live-Show „A SPECTACULAR NIGHT OF QUEEN” gastiert nach ihrem ersten Gastspiel im Februar 2014 nun erneut im Heringsdorfer Kaiserbädersaal. „The Bohemians“ um Frontmann Rob Comber, alias Freddie Mercury, kommt am Freitag, den 13. März, um 20.00 Uhr mit großem Sinfonieorchester, um eine spektakuläre Queen-Nacht auf die Bretter zu legen.

“Once we live forever” ist nur einer der vielen Hits, die Freddie Mercury und seine Band „Queen“ unsterblich gemacht haben. Wenn dazu sieben Streicher des Sinfonieorchesters einsetzen, ist Gänsehaut pur angesagt.

Spätestens beim zweiten Titel “I want it all” hat Rob Comber das Publikum auf seiner Seite. Alt und Jung genießen gleichermaßen die brillante Show, die an keinem der größten Hits wie „Another One Bites the Dust", "A Kind of Magic", "We Will Rock You” oder “Radio Ga Ga” vorbeikommt.

Mercurys unverwechselbare Stimme und Gestik wird es in der Rockgeschichte nur einmal geben. Doch „The Bohemians“ gelten als die dynamischste und aufregendste Queen-Tribute-Band, die derzeit weltweit auf Tour ist.

Die Bandmitglieder sind von Ihren Vorbildern kaum zu unterscheiden: Rob Combers Persönlichkeit und Bühnenpräsenz machen ihn zum perfekten Freddie Mercury. Christopher Gregory sieht Brian May verblüffend ähnlich und man könnte meinen, dass Roger Taylor am Schlagzeug sitzt. Zahlreiche originalgetreue Kostüme und Requisiten lassen die legendären Queen-Konzerte lebendig werden.

Mit „A Spectacular Night of Queen“ werden die Konzertbesucher auf eine musikalische Zeitreise durch die Geschichte einer der größten Rockband aller Zeiten mitgenommen. Neben „The Bohemians“ und dem Sinfonieorchester stehen auch eine bezaubernde Sopranistin und ein hervorragender Backgroundchor auf der Bühne. The Show must go on!

Karten gibt es in den Touristen-Informationen auf der Insel Usedom sowie unter www.drei-kaiserbaeder.de oder www.reservix.de.

 


 

Eisbaden in Ahlbeck unter dem Motto "Tag der Verliebten"

 

Seebad Ahlbeck (dp). Das traditionelle Winterbadespektakel im Seebad Ahlbeck findet in diesem Jahr schon zum 21. Mal statt und fällt am kommenden Samstag mit dem 14. Februar genau auf den Valentinstag. Für die Organisatoren des Eisbadeevents war so das Motto schnell gefunden: „Valentinstag – Tag der Verliebten“. Entsprechend dieses Themas verkleidet werden am kommenden Samstag wieder rund 250 Eisbader in das kalte Ostseewasser steigen.

Für Eisbader und Zuschauer gibt es ab 11.00 Uhr Live-Musik von der Partyband „Ohrwurm“ links neben der Ahlbecker Seebrücke. Wer sich noch kurzfristig anmelden möchte, hat auch am Valentinstag direkt am Strand noch Gelegenheit dazu. Damit den Winterschwimmern und dem Publikum bei diesem eisigen Event so richtig warm ums Herz wird, heizen die Tänzer vom Greifswalder „Tanzstudio 54°“ mit ihren lateinamerikanischen Rhythmen kräftig ein. Ab 13.00 Uhr geht’s für die „verliebten“ Eisbader auf den Laufsteg zur Präsentation ihrer kreativen wie originellen Kostüme, bevor sie schließlich in die Ostsee spazieren.

Aber was wäre ein Kostümspektakel ohne Gewinner? Alle Eisbader erhalten eine Teilnehmerurkunde. Pokale gibt es für das außergewöhnlichste Kostüm, den jüngsten, ältesten und am weitesten angereisten Eisbader. Das Winterbadespektakel klingt am Abend stimmungsvoll aus. Denn ab 19.00 Uhr steigt an der Banana Beach Ahlbeck eine große Winter-Beachparty.

Alle Eisbader, die Lust aufs Mitmachen haben, können sich per Telefon unter 038378/24422 oder am 14. Februar ab 9.45 Uhr direkt vor Ort anmelden. Die Teilnahme am 21. Usedomer Winterbadespektakel ist kostenlos.

 


Strandkorb-Sprint-Weltmeister kommen aus Zinnowitz

 

Ostseebad Zinnowitz (dp). Im Rahmen des 14. Usedomer Winterstrandkorbfestes in Zinnowitz wurden am vergangenen Samstag die 9. Weltmeisterschaften im Strandkorb-Sprint ausgetragen. Sieger wurden, wie schon 2013, die Zinnowitzer Philipp Zillmann und Kai Franke. Im Finale setzten sie sich gegen das Duo „Hauptstadtexpress“ durch. Die Berliner Thomas Grätz und Steve Senska waren im Vorjahr bereits Dritter.

Im kleinen Finale sicherten sich die Weltmeister von 2011, Robert Ninas und Patrick Lehmann aus Zinnowitz, Rang Drei. Erstmals gab es für die Teams auf dem Podium neben Urkunden und Pokalen auch einen Geldpreis. Die Dritt- und Zweitplatzierten erhielten jeweils 50 Euro und die Weltmeister 100 Euro Preisgeld.

Für den Wettkampf hatten 14 Teams gemeldet. An den Start gingen dann aber nur 7 Laufduos aus Zinnowitz, Greifswald, Beeskow, Ferdinandshof und Berlin. Die weiteste Anreise hatte dennoch ein Lokalmatador. Der nun zweifache Weltmeister im Strandkorb-Sprint, Philipp Zillmann, arbeitet nämlich mittlerweile in Zürich.

Sehr zufrieden mit dem dreitägigen Winterstrandkorbfest zeigte sich Organisator Mayk Borchardt. Er ging von rund Tausend Zuschauern allein beim Strandkorb-Sprint aus. Zum weiteren Programm des Festes zählten allabendliche Beachpartys, eine Kinderdisco, Lagerfeuer am Strand und zur Eröffnung der Badesaison 2015 ein Anbaden für Mutige im 2 Grad kalten Ostseewasser.

 


Winterstrandkorbfest lockt nach Zinnowitz

Seebad sucht wieder die schnellsten Strandkorbträger

Seebad Zinnowitz (dp). Vom 23. bis 25. Januar findet in Zinnowitz das 14. Usedomer Winterstrandkorbfest statt. Am Strand unterhalb der Bernsteintherme dreht sich drei Tage lang alles um das beliebte Strandsitzmöbel. Den Gästen wird allerhand geboten und ein Vorgeschmack auf den Sommer gegeben: Sonnenbaden im Strandkorb, Lagerfeuer am Strand und für Nimmermüde nachts eine Beachparty.

Eine Bademodenschau, mutige Eisbader und kulinarische Köstlichkeiten aus der Region runden das dreitägige Programm ab. Den sportlichen Höhepunkt bildet in jedem Jahr die Suche nach den Weltmeistern im Strandkorb-Sprint. Neuer Champion wird das Zweierteam, das die Konkurrenz beim Strandkorbtragen über eine Strecke von 20 Metern in Schach halten kann.

Bereits am Freitag beginnen um 14.00 Uhr die Trainingsläufe für den Wettbewerb. Danach findet um 16.00 Uhr eine Kinderdisco im beheizten Zelt statt und um 17.00 Uhr wird das Lagerfeuer entzündet. Es folgt für alle Tanzfreudigen ab 18.00 Uhr die „Come-Together“ Beach-Party mit madmax-live und heißen Rhythmen.

Spannend wird es dann am Samstag, wenn nach dem 2. Training um 10.00 Uhr um12.00 Uhr die Vorläufe der Strandkorb-Sprint WM 2015 stattfinden und um 14.00 Uhr die Finalläufe gestartet werden. Im Anschluss daran werden um 15.00 Uhr bei der beliebten Strandkorbauktion etliche der begehrten Strandmöbel versteigert. Um 16.00 Uhr lädt die Blue Jeans Band zu einem Unterhaltungsprogramm mit Hits der 1950er und 60er Jahre ein. Dem Höhenfeuerwerk um 18.00 Uhr folgt um 19.00 Uhr die nächste große Beach-Party mit der Kult-Stimmungsband „Ohrwurm“.

Ein weiteres Highlight des Winterstrandkorbfestes ist der sonntägliche Gottesdienst um 9.30 Uhr direkt am Zinnowitzer Strand. Im Anschluss daran gibt es um 10.30 Uhr einen zünftigen Frühschoppen und ab 11.00 Uhr führt der Shantychor Karlshagen durch sein maritimes Programm. Sollte wider Erwarten Schnee liegen, gibt es um 12.00 Uhr den Wettbewerb „Wer baut Usedoms schönsten Schneemann?“ und Kinderschminken bei jedem Wetter. Zum guten Schluss eröffnen am Sonntag um 14.00 Uhr viele mutige Eisbader die Zinnowitzer Badsaison 2015.

Infos: www.winterstrandkorbfest.de

 


EisArena Insel Usedom ist wieder eröffnet

Ostseebad Heringsdorf (dp). Seit Ende November 2014 ist die EisArena Insel Usedom an der Heringsdorfer Promenade geöffnet. Viele große und kleine Schlittschuhläufer drehten auch gleich ihre ersten Runden. Geschafft aber froh stand Roland Richter an der Bande. Der Vorsitzende des Roll- und Eissportverein Insel Usedom e.V. (Schamasen) hatte noch am Vorabend ein Leck reparieren müssen.

„Es ist jetzt ´ne Woche später als geplant“, sagt Richter zu der durch die Vandalismusschäden verursachten Verzögerung. Unbekannte Täter hatten vor fünf Wochen fast alle Kühlschläuche angeritzt und es schien, dass die diesjährige Eiszeit erst gar nicht stattfinden könne. Glücklicherweise sind die Schäden aber geringer ausgefallen als befürchtet.

Dennoch hatten die Schamasen alle Hände voll zu tun, um insgesamt 250 Schläuche zu flicken. Allein Vereinschef Richter hatte für die Reparatur der Kühlmatten hundert Stunden ehrenamtlicher Arbeit zusätzlich aufwenden müssen. Vereinsmitglied Arne Reyher schätzt, dass insgesamt rund tausend Stunden für den Aufbau der Eisbahn von den bis zu zwanzig Schamasen geleistet wurden.

„Ich hätte nicht gedacht, dass wir das noch schaffen“, gesteht der Bansiner. „Für einige war das wie ein zweiter Job nebenbei“, zollt Reyher vor allem Ronald Richter und Henry Albrecht Respekt für ihr Engagement.

Richter wirkt nach den Strapazen sichtlich frustriert. „Der Aufwand wird immer größer“, sagt er. Denn die EisArena verursacht immer wieder Extraschichten, wie kürzlich, als ein Sammelrohr riss und ausgetauscht werden musste.

„Eigentlich müsste permanent jemand vor Ort sein“, doch das könne der Verein nicht leisten, stöhnt Ronald Richter. Die Aktiven des Roll- und Eissportvereins wünschen sich angesichts der in die Jahre gekommenen Eisbahn eine zukunftsfähige und auch witterungsunabhängige Lösung. „Letztes Jahr hat es den ganzen November geregnet. Da brauchst Du viel mehr Energie“, macht Ronald Richter deutlich.

Der richtet aber den Blick nach vorn. Schon am nächsten Samstag findet von 8.30 – 13.00 Uhr ein Bambini-Turnier mit fünf Teams statt. Am Samstag, den 6. Dezember, kommt es um 11.00 Uhr zu einem Freundschaftsspiel zwischen den Teams „Mecklenburg“ und „Vorpommern“.

Die EisArena ist täglich außer montags geöffnet. Die öffentliche Laufzeit beginnt jeweils um 14.00 Uhr, dienstags, donnerstags und sonntags endet sie um 19.00 Uhr, am Mittwoch um 17.00 Uhr sowie freitags und samstags um 21.00 Uhr. In den Ferien gelten Sonderöffnungszeiten. Diese sind zu finden unter: www.eisarena-insel-usedom.de. Die Saison endet am 8. März 2015.

 


Der Fußballstrand in Heringsdorf bejubelt deutschen Auftaktsieg

Zum ersten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft kamen gut 1.500 Besucher an den Heringsdorfer Fußballstrand. Bei idealem Wetter herrschte eine prächtige Stimmung schon vor dem Spiel.

Thomas Müller eröffnete in der 12. Spielminute mit einem verwandelten Foulelfmeter zum 1:0 den deutschen Torreigen.

Die Fans freute es. Schon früh war die Anspannung von den Gesichtern gewichen.

Der Jubel kannte keine Grenzen. Der Heringsdorfer Strand bebte - und das noch dreimal bei den weiteren Toren von Mats Hummels und Thomas Müller (2).

Dieser Auftakt nach Maß für die deutsche Nationalelf macht wahrlich LUST auf mehr.

 

 

Ausstellung „Verkündigung in Holz“ ab 1. Juni in Bansiner Kirche

Exposition ist Hommage an den früheren Bansiner Pastor Alexander Neumann

Seebad Bansin (dp). Bei vielen Bansinern ist er noch in guter Erinnerung, der ehemalige evangelische Pastor Alexander Neumann (1930-2006). Von 1975 bis 1995 war Bansin die Heimat des gebürtigen Berliners. Etliche Bansiner wurden von ihm getauft, konfirmiert, getraut oder auch beerdigt. Neben der Verkündigung des christlichen Glaubens in seiner Kirchengemeinde entwickelte Alexander Neumann seine künstlerische Begabung als Holzbildhauer.

An diese künstlerische Betätigung, die für den früheren Pastor mehr als ein Hobby war, will nun die evangelische Kirchengemeinde Heringsdorf-Bansin mit einer Ausstellung erinnern. Vom 1. Juni bis zum Pfingstmontag (10. Juni) werden rund dreißig Holzarbeiten von Alexander Neumann in der Bansiner Winterkirche gezeigt. Pastor Dr. Tilman Beyrich und Kantor Martin Seimer, der selbst gerne mit Holz arbeitet, haben in ihren Gemeinden recherchiert sowie die über ganz Usedom verstreuten Holzskulpturen erfasst und für die Ausstellung geordert.

„Verkündigung in Holz“, so nannte Neumann seine Vorträge über seine Werke und unter diesem Motto standen auch seine Werkwochen und Schnitzkurse, die er privat abhielt und die immer wieder regen Anklang fanden. „Verkündigung in Holz“ heißt nun auch die Sonderausstellung in Bansin, die im Rahmen der Aktion „Kunst:Offen“ vor und an Pfingsten stattfindet.

Alexander Neumann schuf in erstaunlich schneller Folge immer neue und größere Kunstwerke, auch Auftragsarbeiten. So etwa ein großes Relief für den Landesjugendsonntag im Spreewald, welches später in der neuen Kapelle in Hirschluch seinen Platz fand, Altarkreuze wie jenes in der Bansiner Kirche, Meditationskreuze, Grabkreuze sowie Arbeiten für Seniorenheime.

Dazu kamen eine Vielzahl an Kleinplastiken und Wandreliefs, die er in der Gemeinde gerne als Dankeschön für eine Dienstleistung oder anlässlich eines Geburtstages verschenkte. Einige davon befinden sich so im Besitz seiner früheren Pastorenkollegen und von Kirchengemeinden, wie das etwa 1,20 Meter hohe Holzkreuz mit dem Konterfei des „Rufers“, das an der Fassade des ehemaligen Trassenheider Pfarrhauses hing.

Die Eröffnung der Ausstellung „Verkündigung in Holz“ findet im Rahmen des Gemeindefestes der Kirchengemeinde Heringsdorf-Bansin am Sonntag, den 1. Juni, um 14.30 Uhr, statt. Zur Vernissage werden sowohl Naumanns Witwe Ilse, deren Sohn Burkhard und die Enkelin Manuela Neumann erwartet.

Die Familie von Alexander Neumann bereitet derzeit einen Bildband vor, der ursprünglich im Frühjahr 2014 erscheinen sollte. Gut möglich, dass dieser bei der Ausstellungseröffnung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind vom 1. bis 10. Juni jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr.

 


„Sieben malen am Meer“ feiert kleines Jubiläum

Der Maler Frank Suplie steht vor seiner vierten Teilnahme am Kaiserbäder-Pleinair.

 

Ostseebad Heringsdorf (dp). Das Kaiserbäder-Pleinair „Sieben malen am Meer“ feiert Jubiläum. Denn schon zum zehnten Mal treffen sich vom 24. Mai bis zum 1. Juni sieben Malerinnen und Maler in der Heringsdorfer Villa Irmgard zum Malen am Meer. Mit dabei sein wird außerdem der Berliner Schriftsteller und Kinderpsychiater Jakob Hein.

Das Bemerkenswerte am Jubiläums-Pleinair ist, dass alle sieben Künstler bereits in einem der Vorjahre beim Landschaftsmalen in den Kaiserbädern dabei waren. Die Kulturchefin der Kaiserbäder, Dr. Karin Lehmann, hat mit dem Pleinair-Organisator Sigurd Wendland quasi ein „Best of“ zusammengestellt. „Alle waren schon mal da. Ich freue mich wahnsinnig drauf“, schaut Karin Lehmann ihrer Lieblingsveranstaltung entgegen.

Frank Suplie aus Berlin beispielsweise gehörte in den Jahren 2005 bis 2007 zur „temporären Malerkommune“ in der Villa Irmgard, wo abends gemeinsam gekocht und über das Tagwerk diskutiert wird. Mitunter sehen die Maler wie Frank Suplie die Entwicklung der Kaiserbäder sehr kritisch, weshalb Karin Lehmann die Maler auch als „Zeitzeugen“ bezeichnet.

So hat Frank Suplie die Weinert-Ruine künstlerisch verewigt, die viele Jahre die Heringsdorfer Promenade „zierte“. „Ich bin gespannt was Frank zum Steigenberger sagen wird“, das mittlerweile auf dem ehemaligen Weinertgelände entstanden ist, so die derzeitige Kurdirektorin.

Als weitere malende Gäste werden Doris von Klopotek (Hamburg, Teilnahme 2006), Corinna Göttlicher (Berlin, 2006), Meike Lipp (Hamburg, 2009), Wolfram Schubert (Potzlow, 2009) und Ulrich Baehr (Berlin, 2010) mit ihrer Staffelei zum Kaiserbäder-Pleinair zurückkehren. Das Besondere an den Malerinnen und Malern sei, so Dr. Karin Lehmann, dass sie unterschiedliche Techniken, Mal- und Sichtweisen haben.

Sehr gespannt ist sie auf Jakob Hein, dessen Vater Christoph Hein vor zwei Jahren das Pleinair literarisch begleitete. Der 42-jährige Arzt und Schriftsteller schloss sich 1998 der Berliner Lesebühne „Reformbühne Heim & Welt“ an, wo er sich mit anderen Kollegen wie Wladimir Kaminer an Vortragsformen zwischen Poetry-Slam, Stand-up Comedy und Autorenlesung erprobte. Heins Geschichten sind oft kurz und voller Witz. Es darf also davon ausgegangen werden, dass Hein seine malenden Kollegen während des Kaiserbäder-Pleinairs humorvoll skizziert.

Die Ausstellung „7 malen am Meer“ wird am 1. Juni um 17.00 Uhr in der Heringsdorfer Villa Irmgard im Beisein der Künstler eröffnet. Dort ist sie bis zum 5. Juli zu sehen. Danach geht die Ausstellung in die Berliner Galerie Fahrradbüro (10.7.-10.8.14) und in die Galerie Rose, Hamburg (21.8.-20.9.14).

 


„Usedom radelt an“ – Fahrrad-Aktionstage vom 1. bis 10. Mai 2014

 

Insel Usedom (dp). Der Frühling lockt mit Sonne und neuer Energie. Was gibt es da Schöneres, als die blühenden und grünenden Ecken der Insel auf dem Fahrrad zu entdecken: Unter dem Motto "Usedom radelt an" startet die Insel vom 1. bis zum 10. Mai mit verschiedenen Radtouren quer durch die Usedomer Frühlingslandschaft in die neue Saison.

In den Bernsteinbädern hat das Anradeln Tradition. Jedes Jahr am 1. Mai laden die vier Seebäder Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz Pedalritter zur ersten gemeinsamen Ausfahrt ein. 2014 ist das Seebad Loddin Gastgeber.

Bis zum 10. Mai bieten viele Inselorte geführte Touren an. Von der Ortstour durch Karlshagen über Fahrten auf die Halbinsel Gnitz bis zur Ganztagestour auf die Insel Wollin bis ins polnische Seebad Misdroy sind für jeden Anspruch Touren im Programm dabei. Thematische Radausflüge führen von den Bernsteinbädern in die Denkmallandschaft Peenemünde, folgen den Spuren des deutsch-amerikanischen Malers Lyonel Feininger oder stellen Kirchen und Schlösser der Insel vor.

Höhepunkt der zehntägigen Frühlings-Anradel-Aktion ist am Samstag, den 10. Mai, eine Sternfahrt quer über die ganze Insel. Vom Peenemünder Hafen im Norden und von der Historischen Uhr auf dem Ahlbecker Seebrückenvorplatz startet die Fahrt jeweils um 10.00 Uhr. Auch von Wolgast aus ist eine Route geplant. Ein Einstieg auf der Strecke ist jederzeit möglich. Gemeinsames Ziel ist gegen 12.00 Uhr der Loddiner Festplatz.

Dort ist aber noch lange nicht Schluss. Viele Stände informieren vom Fahrradhelm bis zum Fahrradschloss über die Themen Sicherheit, Neuheiten in Sachen Technik und aktuelle Rad-Trends, oder bieten vom Flickwerkzeug bis zum Mantel Zubehör an. Wer Lust hat, kann seinen Drahtesel vom TÜV durchchecken lassen. Es gibt einen Fahrradparcours für Groß und Klein. Außerdem bieten die Schmetterlingsfarm Trassenheide und die Phänomenta Peenemünde Natur und Physik zum Anfassen an.

Infos zum gesamten „Usedom radelt an“-Programm gibt es auf www.usedom.de.

 


„Mensch ärgere dich nicht“ am Ostseestrand

Das Spielfest am Meer lockt an Ostern an den Heringsdorfer Fischerstrand.

 

Seebad Heringsdorf (dp). Was haben Ravensburger, Amigo, Zoch, Haba und Goliath gemeinsam? Sie bringen mit ihren Ideen Generationen zusammen. Wer gerne spielt und Neues ausprobiert, der ist am Osterwochenende beim 14. Spielfest am Heringsdorfer Fischerstrand genau richtig.

Schon mal was von „Möllky“, „Talo“ oder „Nullern“ gehört? Nicht? Na, dann wird’s Zeit! Denn das sind die neuesten Kuriositäten auf dem Spielemarkt. Bei Talo baut sich jeder selbst eine Treppe zum Glück. Beim Grashupferspiel „Nullern“ ist es wichtig, keinen Stich zu bekommen. Mölkky kommt aus Finnland, hat aber mit Sauna nichts zu tun. Sondern mit Spielen unter freiem Himmel. Möllky ist wie draußen Kegeln: Man wirft ein Stöckchen auf im Sand stehende Hölzer. Fallen diese um, gibt’s Punkte. Verwirrt? Macht nichts. Beim Mitmachen und Mitspielen beim 14. Spielfest am Heringsdorfer Fischerstrand werden aus Fragezeichen ganz schnell Lachen und Spielspaß.

Am Osterwochenende gibt es vom 19. bis zum 21. April im weichen Strandsand jeden Tag ab 11.00 Uhr jede Menge Unterhaltung bei außergewöhnlichen Spielideen. Groß und Klein, Jung und Alt sind eingeladen, die fantastische Welt der Spiele zu entdecken. Deutschlands Spielwarenhersteller bringen dann die Spieleneuheiten des Jahres mit auf die Insel Usedom.

Neben Trends gibt es auch die Klassiker. Übrigens wird das beliebte „Mensch ärgere dich nicht“ in diesem Jahr 100 Jahre alt. Verschiedene Kreativangebote und der „Funtime-Funpark“ aus Bielefeld mit XXL-Großspielen lassen keine Langeweile aufkommen. Spiel- und Zaubershows, Osterbingo, eine Speed-Cup-Challenge, eine Schatzsuche am Strand, das traditionelle Osterbaden und ein Osterfeuer gehören ebenso zum Programm. Die „Notendealer“ sorgen mit ihrer A-Capella-Musik schon am Samstagabend dafür, dass auf der Spielefestparty ordentlich Stimmung herrscht.

Das Mitspielen ist kostenfrei. Infos auf www.drei-kaiserbaeder.de.

 


Die Entdeckung der Langsamkeit auf dem pommerschen Jakobsweg

Insel Usedom (dp). Ein grauer Herbstmorgen mit Nieselregen empfängt am Mittwochmorgen zwanzig junge Leute vor der St. Marien-Kirche in Usedom. Die Schülerinnen und Schüler der Europäischen Gesamtschule Insel Usedom in Ahlbeck sind Teilnehmer eines ziemlich außergewöhnlichen Projektes. Sie pilgern fünf Tage lang auf der „Via Baltica“, dem baltisch-westfälischen Jakobsweg, von Swinemünde bis nach Lassan.

Begleitet werden sie von der Religionslehrerin Beate Heitmann, die im vergangen Jahr die Idee für das Pilger-Projekt hatte, und dem Heringsdorfer Pastor Dr. Tilman Beyrich, der in der Europaschule die Oberstufenschüler in Religion unterrichtet. Beyrich schart als erstes die Jugendlichen in der Stadtkirche zur Einstimmung auf die Tagesetappe um sich. „Es geht darum, unterwegs zu sein und das Leben zu verlangsamen. Es ist ein großer Gewinn, langsam zu sein“, so der Pastor. Er nennt als weitere Pilgertugenden: „sich anstrengen und mit wenig auskommen“.

„Wir bekommen immerhin einen kleinen Geschmack davon, wenn wir heute von Usedom nach Zecherin wandern“, beschreibt Dr. Beyrich. Er skizziert kurz die Strecke, die am ehemaligen Kloster Grobe vorbei führt, und spricht einen Pilgersegen, bevor sich die Gruppe auf den Weg macht. In der St. Marien-Kirche sind zuvor noch ein paar Aufgaben zu lösen und einige Schülerinnen und Schüler unterstützen das Bibelprojekt der Usedomer Kirchengemeinde, indem sie einen Bibelvers abschreiben und so mithelfen, die handgeschriebene Bibel zu vollenden.

Was man so auf dem Pilgerweg erlebt, beschreibt Agata Mrozek aus Bansin. „Am Montag sind wir von Swinemünde nach Zirchow gelaufen. Das waren zwölf Kilometer und da war es noch in Ordnung. In Garz hatten wir an der Kirche angehalten, konnten aber nicht hinein, weil dort eine Beerdigung war“, erzählt die 15-Jährige. „Am Dienstag sind wir zwanzig Kilometer gelaufen. Das war richtig anstrengend“, berichtet die Neuntklässlerin und verrät, dass sich ihre Freundin Martha eine Blase gelaufen hat.

Immerhin gab es auf der Königsetappe auch eine lustige Begebenheit, denn in Neverow gesellte sich ein Hund zur Pilgergruppe und begleitete sie bis zum Ziel in Usedom. „Wir haben ihn Hot Dog getauft“, erzählt Agata lachend. Der sei wohl denselben Weg wieder zurückgelaufen, vermutet sie. Agata findet das Pilgern interessant, ebenso das Besichtigen der Kirchen. „Ich war noch nicht in vielen Kirchen“, verrät sie und spricht damit für einen Großteil ihrer Mitschüler.

Christian Weigelt aus Görke hat bereits im vergangenen Jahr das Pilgerprojekt seiner Schule mitgemacht. Für den Neuntklässler steht weniger der Glaube im Vordergrund als vielmehr die Naturerfahrung und „meine Umgebung besser kennenzulernen“. Auch Marco Becker (13) und Lars-Erik Fink (12), beide aus Zirchow, teilen diese Einschätzung. „Ich finde es schön, durch die Orte zu ziehen und zu sehen, was es dort gibt. Manche Orte kennt man doch noch gar nicht“, sagt Lars-Erik.

Marco hat so zum Beispiel erfahren, dass die Kirche in Zirchow schon im 13. Jahrhundert gebaut wurde. Er findet es auch faszinierend, „dass es Mönche waren, die hier alles gegründet haben“, so der Achtklässler. Das Wetter macht den beiden nichts aus. „Draußen an der frischen Luft zu sein, ist immer schön, auch wenn es ein bisschen regnet“, versichert Lars-Erik. Diese Einschätzung teilen bei der gestrigen letzten Etappe von Zecherin nach Lassan allerdings nicht mehr so viele Europaschüler. Mit nur acht Jugendlichen wird dann auch nur bis Pinnow gewandert und nach Zecherin zurückgekehrt.

 

Dennoch sind die begleitenden Lehrer sehr zufrieden mit dem Projekt. „Zwölf waren letztes Jahr schon mit. Denen hat es so gut gefallen, dass sie sich sofort wieder in die Liste eingetragen haben“, schildert Beate Heitmann. Für nächstes Jahr plant die Initiatorin die Fortsetzung der Pilgertour auf der „Via Baltica“ von Wismar über Bad Doberan nach Wismar.

 

 


Akte und Abstraktes im Heringsdorfer Kunstpavillon

Margus Meinart (li.) und der estnische Kulturattaché Harry Liivrand bei der Ausstellungseröffnung.

Insel Usedom (dp). Die zweite Ausstellung im Rahmen des Usedomer Musikfestivals wurde am Sonntagmittag im Heringsdorfer Kunstpavillon eröffnet. Zu sehen sind Öl- und Acrylbilder des estnischen Malers Margus Meinart, der mit seiner Familie in Brüssel lebt. Der estnische Kulturattaché Harry Liivrand sagte bei der Vernissage, dass Meinart zur Generation gehört, „die ihre Ausbildung an unserer Universität Tartu gemacht hat“. Die älteste Universität des Landes erlangte erst nach der wiedergewonnenen Unabhängigkeit den Status einer Volluniversität.

Liivrand charakterisierte den 43-jährigen Maler einerseits als Traditionalist, der wunderschöne Aktbilder malt, und andererseits als modernen Künstler, der abstrakt arbeitet. Er lege vor allem viel Wert auf Ästhetik bescheinigt ihm der oberste Kulturvertreter Estland in der Berliner Botschaft seines Landes. Margus Meinart selbst definiert seine künstlerische Arbeit als „Suche nach kompositionellen Lösungen“. „Ich möchte sie als Weg der Erkenntnis zu mir selbst bezeichnen“, so der Maler.

Die Ausstellungseröffnung wurde musikalisch umrahmt von Teilnehmern des Ostsee-Musikforums, das unter Leitung von David Geringas bis zum morgigen Dienstag in Schloss Stolpe stattfindet. Die Ausstellung „Visual Melody“ von Margus Meinart ist bis zum 4. November im Kunstpavillon Heringsdorf zu sehen. Die Galerie an der Promenade hat mittwochs bis sonntags von 15.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

 

 


Kinderaugen, die anrühren

Die Heringsdorfer Fotografin Mandy Knuth führte zur Ausstellungseröffnung Usedomer Kinder durch die Fotoschau.

 

Ostseebad Heringsdorf (dp). Große Mandelaugen aus kaffeebraunen Kindergesichtern blicken von der Wand herab in die Augen staunender hellhäutiger Kinder. Dass zwischen den kindlichen Betrachtern im Bansiner Haus des Gastes und den auf Fototafeln festgehaltenen Kindern im St. Moses Children´s Care Center in Uganda Welten liegen, wird nicht allein durch die Hautfarbe deutlich.

Die Heringsdorfer Fotografin Mandy Knuth war vor vier Jahren für vier Wochen im St. Moses-Waisenhaus, wo sie die dort lebenden Kinder kennenlernte, viel über die deren Schicksale erfuhr und wo sie mit einem Sozialarbeiter als Dolmetscher die Familien der Kinder im Umland des „Kinder-Fürsorge-Zentrums“ besuchte.

Dabei entstanden gut 2.000 Bilder, von denen nun 38 Fotos im Format 60x80 cm in „Mandy Knuth – Uganda – Die Ausstellung“ zu sehen sind. Die 44-jährige Profifotografin eröffnete am Sonntag gleich zweimal ihre beeindruckende Fotoschau, zunächst bei einer Kinder-Vernissage und später für die Erwachsenen.

Gerade die Jungen und Mädchen, überwiegend im Grundschulalter, verfolgten die Führung von Mandy Knuth mit großen Augen. Sie erfuhren, wie ihre Alterskameraden in Uganda leben, dass 2,7 Millionen von ihnen keine Eltern mehr haben, da diese an Malaria, Aids oder im Krieg gestorben sind.

Aber auch die Kinder selbst bleiben vor den tödlichen Krankheiten nicht verschont. So ist ein zehnjähriges Mädchen, sichtbar durch seine Krankheiten gezeichnet, auf einem Foto zu sehen. Von Mandy Knuth hören die Usedomer Kinder, dass das kranke Mädchen zwei Tage nach der Aufnahme des Bildes verstorben ist.

Doch auch viele fröhliche Kinder sind bei der Hausarbeit, in der Schule oder beim Spielen zu sehen, so wie das Foto von Robert, Meddy und Ivan zeigt. Sie leben behütet im St. Moses Waisenhaus, gehen dort zur Schule und haben später womöglich durch Spendengelder die Möglichkeit, zu studieren. Dass selbst im Children´s Care Center“ das Leben ein schwierigeres ist, wie in unserer behüteten mitteleuropäischen Welt, zeigt das Schicksal von Ivan. Der 2009 so glücklich dreinschauende Junge verstarb im vergangenen Jahr an Sichelzellenanämie.

Doch die Bilder sollen nicht nur nachdenklich stimmen, sondern auch den Stolz der Kinder und Erwachsenen im ugandischen Distrikt Jinja, der nördlich des Victoriasees liegt, zeigen. Außerdem möchte Mandy Knuth mit ihrer Ausstellung erreichen, dass möglichst viele Betrachter durch Spenden mithelfen, den Fortbestand und Ausbau des St. Moses Children´s Care Centers abzusichern.

Sie hat sich versichert, dass Spenden 1:1 im Waisenhaus ankommen. Dafür übernimmt ein Sponsor die Überweisungskosten, so dass jeder Spenden-Euro für die Betreuung der Kinder eingesetzt werden kann. Derzeit leben 64 Kinder im Heim, 21 weitere Jungen und Mädchen im angeschlossenen Internat.

Sichtlich beeindruckt kommentierte der blonde Tim die Ausstellung: „Uns geht es viel besser. Wir haben alle eine Mami“. Was ihn noch von den Kindern in Uganda unterscheidet, ist, dass er nicht den ganzen Tag „Poscho“ (Maisbrei) essen muss oder zwei Stunden mit dem Kanister zum Wasserholen zu laufen hat.

Die Fotoausstellung ist bis zum 17. November im Haus des Gastes in Bansin zu sehen. Der Eintritt ist frei. Die Fotografin würde sich aber freuen, wenn die dort stehende Spendenbox reichgefüllt an das Waisenhaus weitergegeben werden könnte. Weitere Infos zum Waisenhaus gibt es unter www.stmosesccc.org.

 


 

2. Usedomer Dichternacht verspricht wahres Sprachfeuerwerk

Frank Klötgen begeisterte bei der Dichternacht-Premiere 2012.

 

Insel Usedom (dp). Zum zweiten Mal öffnen die Usedomer Kaiserbäder ihre Türen für einen großen Dichterwettstreit: Zur 2. Usedomer Dichternacht kommen am 30. August 2013 vier Meister des deutschen Poetry Slam auf dem Gelände des Hans Werner Richter-Hauses in Bansin zusammen. Moderiert wird die Veranstaltung von Inselkind und Poetry Slam-Urgestein Dominik Bartels. 

Die Usedomer Dichternacht bietet namhafte Wortakrobatik: Mit Torsten Sträter aus Dortmund kommt der aktuelle Senkrechtstarter in der deutschen Kabarett-Szene in die Kaiserbäder. Volker Strübing aus Berlin, zweifacher deutschsprachiger Meister des Poetry Slam, gilt nicht erst seit seinen humorvollen Reisereportagen auf den Spuren Mark Twains für arte als einer der besten Geschichtenerzähler des Landes.

Thomas Jurisch aus Dresden war zuletzt Stammgast im Quatsch Comedy Club und steht für freche Bühnenkunst aus Sachsen. Mit den lyrischen Texten von Künstlerin Theresa Hahl aus Marburg dringt der Usedomer Dichterwettbewerb in eine stillere, gebrochene Sprachkunst vor. Die 24-Jährige ist Weidener Literaturpreis-Trägerin von 2010 und Protagonistin des Dokumentarfilms „Dichter und Kämpfer“, der 2012 auf der Berlinale Premiere feierte. Zart und wortgewaltig, mit tollkühnen und melancholischen Wortspielen, entfesselt sie auf der Bühne ein lyrisches Kaleidoskop.

Das Ticket zum großen Usedomer Dichterwettstreit kostet 5 Euro im Vorverkauf und ist über info@usedomer-dichternacht.de und telefonisch unter 0049 (0)151-24154552 erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.usedom.de.

Die 2. Usedomer Dichternacht ist die Fortsetzung der erfolgreichen Premiere vom Vorjahr. Im Jahr 2012 kamen die Poetry Slammer Sabrina Schauer, Frank Klötgen, Jan Philipp Zymny  und Dominik Bartels zur Dichterschlacht unter freiem Himmel zusammen.

 


Wachtmeester Pickelhering und Kaiserpaar sorgen für fröhliche Gesichter

 

Seebad Heringsdorf (dp). „Achtung! Allet hört uff Wachtmeester Pickelhering!“ So mancher Gast, der auf einer Bank vor der Heringsdorfer Konzertmuschel vor sich hindöste, dürfte durch den lauten Appell aus dem Halbschlaf gerissen worden sein. Der kauzige Wachtmeester mit der Knollennase sorgte mit seinen originellen Späßen dafür, dass sich der Konzertplatz rasch füllte und so seiner kaiserlichen Hoheit ein standesgemäßen Empfang bereitet werden konnte.

Seine Hoheit machte es sich derweil an der Seite seiner Gemahlin Auguste Victoria in einer Kutsche bequem, die das Kaiserpaar bei Kaiserwetter durch die Straßen des Kaiserbades chauffierte. In seinem Tross machten sich mehrere Dutzend historisch gewandete Komparsen auf den Weg durch die See- und Brunnenstraße, um nach einer halben Stunde an der Promenade einzutreffen. Begleitet vom Marschlied „Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wieder haben“ betrat der Monarch die Konzertbühne, eingerahmt von hübsch gekleideten Damen, Herren und Kindern.

Beim Festumzug mit dabei waren neben dem Heringsdorfer Bürgermeister Lars Petersen auch etliche Gäste aus der Partnerstadt Beckum. Sie wurden von ihrem Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann angeführt, der einen eleganten Gehrock trug.

Allen Beteiligten war der Spaß am Kostümieren anzusehen. Auch die mehr als 500 Schaulustigen auf dem Konzertplatz hatten ihre helle Freude an den Späßen von Pickelhering und Co.. Das kaiserliche Paar überzeugte zudem durch seine Sangeskunst. Ihm gelang es sogar, dass das Publikum lautstark das Kaisertage-Lied mitsang. Wie in den vergangenen Jahren verkörperten auch bei der 16. Auflage der Heringsdorfer Kaisertage die Schauspieler Anett Kölpin und Reinhard Reim das Kaiserpaar.

 


Wiese vor Stolper Schloss wird zur „geheimnisvollen Meeresburg“

 

Stolpe auf Usedom (dp). „Zurück ins Mittelalter“ heißt es am ersten August-Wochenende auf der Wiese zwischen dem Stolper Schloss und der frisch sanierten Remise. Auch wenn das schmucke historische Ensemble noch gar nicht so alt ist, bietet es eine schöne Kulisse für das mittelalterliche Treiben unter dem Motto „Die geheimnisvolle Meeresburg“. Organisiert wird das Spektakel am 3. und 4. August vom Heringsdorfer Ingbert Völker, der damit auch sein 20-jähriges Firmenjubiläum als Entertainer, Zauberer und Veranstaltungsdekorateur feiern wird.

In Stolpe laden an beiden Tagen von 15.00 bis 22.00 Uhr Schabernack und Markttreiben sowie ein mittelalterliches Burgspiel in die Meeresburg ein. Dort begegnen die Besucher Rittern, Gauklern und Drachen, können den Handwerkern zuschauen oder auch selbst mitmachen. Mit von der Partie sind auch die Ritter der Templer Komthurey Pommerania. Sie werden eine Schwertleite durchführen und einen dienenden Bruder durch einen Ritterschlag in den Ritterstand erheben.

Zur Unterhaltung gibt es Mittelaltermusik, Schwertschaukämpfe, Feuerjonglage, Stelzenfiguren, Kinderprogramme und so einiges mehr an Spiel, Spaß und Animation. Besondere Highlights werden das mittelalterliche Handkurbelkarussell und die zehn Meter lange Tjost-Pferdebahn sein. Für die kleinen Bewohner der Meeresburg gibt es eine spezielle Miniatur-Mäuseburg, die es zu bestaunen gilt.

Jubilar Ingbert Völker freut sich schon auf das Spektakel und verrät sein Luxuxproblem: „Wir haben wieder mal mehr Ideen, Dekoration und Spiele als Platz. Es wird also ein gemütliches Gedränge“. Das Mittelalterfest „Die geheimnisvolle Meeresburg“ wird in Zusammenarbeit mit dem Restaurant Remise durchgeführt, das für Gebratenes und Deftiges vom Grill und aus der Pfanne sorgen wird. Der Eintritt beträgt 5 Euro für Erwachsene bzw. 3 Euro für Kinder. Erstklässler, die in diesem Sommer eingeschult werden, haben freien Eintritt.

 


Die Kanzlerin auf Stippvisite in Heringsdorf

22. Juli, 16.48 Uhr: Vor der Heringsdorfer Konzertmuschel gibt es kein Durchkommen mehr. Überall, wohin man sieht, gut gelaunte Menschen in legerer Sommerkleidung. Strandurlauber und Einheimische sind hierher geströmt, um die Kanzlerin sehen. Die Partyband "Ohrwurm" sorgt für gute Stimmung mit Liedern wie "Was trinken wir heut´ hier? Bier, Bier, Bier".

16.52 Uhr: Ein weißer Hubschrauber der Bundesluftwaffe mit kostbarer Fracht an Bord nähert sich mit lautem Rotorenschlag. Hinter der Seebrücke verschwindet er aus dem Blickfeld und landet direkt dahinter auf dem Heringsdorfer Sportplatz.

 

16.53 Uhr: Der Co-Pilot öffnet die Seitentür des Helikopters und klappt die Stufen aus. Nach zwei dunkel gekleideten Herren entsteigt als nächste die Kanzlerin dem Fluggerät.

16.59 Uhr: Die Kanzlerin steht auf der Bühne der Konzertmuschel und wird von ihrem Wahlkampft-"teAM Deutschland" empfangen. Herzlicher Applaus der gut 2.000 Schaulustigen begleitet sie hinauf.


17.00 Uhr: Punktlandung. Genau im Zeitplan. Sky-Moderator Thomas Wagner stellt ein paar nette Fragen über die Beziehung der Kanzlerin zur Ostsee im allgemeinen und zur Insel Usedom im besonderen. Dass auch eine Kanzlerin solch ein Warm-up braucht, merkt man ihr an. Sie ist etwas nervös, verhaspelt sich.


17.03 Uhr: Auch die CDU-Kollegen aus der Region werden vom Fußballreporter in den Smalltalk einbezogen. Innenminister Lorenz Caffier, für den ein handgemaltes Transparent zur E-Mail-Schnüffelaffäre im Land gedacht ist, sagt ebenso Belangloses wie zuvor Angie, die Kanzlerin im rosa Sakko.

 

17.05 Uhr: Wagner gibt den Ball weiter an die Chefin von "teAM Deutschland", die noch schnell das EM-Halbfinale der deutschen Fußballfrauen gegen Schweden tippt: "2:1!" "Für Deutschland", schiebt sie nach. Fußball-Experte Wagner klärt das Publikum auf, dass die Regierungschefin auch das Viertelfinale gegen Italien mit 1:0 richtig getippt hat.

17.08 Uhr: Die Rede. Angela Merkel lässt so gut wie kein Wahlkampfthema aus, lobt die Agenda 2010 der Vorgängerregierung, wirft der jetzigen Opposition aber vor, das zuvor auf den Weg gebrachte jetzt zu behindern.


17:12 Uhr: Den auf Usedom und anderen Tourismusregionen des Landes Beschäftigten sagt sie zu, sich als Regierungschefin nach dem Wahltag 22. September dafür einzusetzen, dass keiner "seinen Lohn mit Hartz IV aufstocken muss".


17.20 Uhr: Für die geplanten Steuererhöhungen bekommen die Grünen noch ihr Fett weg. Die gefährdeten den Wohlstand und Arbeitsplätze.

17.40 Uhr: Der wohl zum Tanken kurzzeitig entschwebte Luftwaffen-Helikopter kommt zurück und parkt wieder auf dem Sportplatz. Der Berichterstatter radelt nachhause.


17.55 Uhr: Am Schreibtisch. Rotorengeräusche dringen vom Ortszentrum hierher. Der weiße Hubschrauber steigt wieder in die Lüfte, die Kanzlerin ist wohl wieder an Bord. Ein flacher Schwenk über den Gothensee. Meinen Ruf "Good bye, Angie" hört sie nicht. Angela Merkel auf der Insel Usedom. Exakt eine Stunde dauert die Stippvisite und schon ist sie Geschichte.


18.00 Uhr: Der Wahlkampf-Hubschrauber fliegt weiter, während die Grünen ihre erste Bundestagswahlkampfetappe unter dem Motto „Politik im Strandkorb“ geradezu im Schneckentempo von Ahlbeck nach Zinnowitz hinter sich gebracht haben – nur um einiges umweltfreundlicher.

 

 


Konzertsommer in den Kaiserbäder-Kirchen hat begonnen

Meier´s Clan tritt auch in diesem Sommer wieder in den Kaiserbäder-Kirchen auf.

Ostseebad Heringsdorf (dp). In den Inselkirchen wird es musikalisch. Mit Beginn der Sommerferien bieten die evangelischen Kirchengemeinden Ahlbeck und Heringsdorf/Bansin bis zum 15. September insgesamt 66 Veranstaltungen im Rahmen ihres Konzertsommers an. Das Angebot reicht von Orgel- und Chormusik bis hin zu Gospel, Klezmer und Jazz. Dazu kommen Taizé-Andachten im Kerzenschein sowie Diavorträge über die Kaiserbäder und ihre Kirchen.

Alle Veranstaltungen beginnen in der Regel um 20 Uhr, montags in der Ahlbecker Kirche, dienstags und freitags in der Heringsdorfer Kirche und mittwochs in der Bansiner Kirche. Bis auf wenige Ausnahmen ist der Eintritt frei. Die Kirchengemeinden bitten aber nach den Konzerten und Vorträgen am Ausgang um eine Spende zur Finanzierung des Konzertsommers.

Zu den vertrauten Künstlern, die alljährlich den Kirchensommer mit ihren Auftritten bereichern, zählt das Saxophon-Quartett „Meier´s Clan“ mit Ralf Benschu, vielen bekannt von der Band „Keimzeit“. Das Quartett tritt am 10. Juli in Bansin und am 12. Juli in Heringsdorf auf. Auch der Gitarrist Libor Fisher (am 2. August in Heringsdorf und am 5. August in Ahlbeck), die Klezmergruppe Shoshana (am 4. August um 10.00 Uhr beim ökumenischen Gottesdienst zu den Kaisertagen in der Heringsdorfer Konzertmuschel und am 6. August in der Heringsdorfer Kirche) sowie die Jazzer vom Jaspar Libuda Trio (am 21. August in Bansin und am 23. August in Heringsdorf) sind alte Bekannte.

So richtig prominent wird es in diesem Jahr durch die Auftritte von Liedermacher Gerhard Schöne (16. August in Heringsdorf) und Gunther Emmerlich & Freunde (12. September in Ahlbeck).

In dieser Woche geht es am 27. Juni in der Ahlbecker Kirche los. Kantor Martin Seimer lädt zu Orgelmusik unter dem Motto „Ranken um Bach“ ein. Am 28. Juni beginnt der Konzertsommer in der Heringsdorfer Kirche mit geistlicher und weltlicher Chormusik, gesungen vom Greifswalder Cantemus-Chor. Am 29. Juni folgt um 21.00 Uhr in der Kirche Heringsdorf eine Taizé-Andacht im Kerzenschein. Am Montag, den 1. Juli, gastiert das Trio Concertini Bremen mit „Perlen des alten Europa – zwischen Barock und Wiener Klassik“ in Ahlbeck. Am Dienstag, den 2. Juli, schließlich geben Anette Richter, Uli Kellner und Charlie Eitner ein Gitarrenkonzert in der Heringsdorfer Kirche.

Der Programmflyer für den Konzertsommer 2013 liegt in allen Kirchen, Touristeninformationen und vielen Hotels der Kaiserbäder aus. Das komplette Programm ist auch unter www.kirche-heringsdorf.de in der Rubrik Veranstaltungen/Konzertsommer zu finden.

 


Kleine Künstler, großes Staunen

14. Internationales Kleinkunstfestival Insel Usedom vom 17. bis 20. Mai 2013

Das "Duoh! Lala!" aus Chile und Frankreich verzauberte 2012 beim Internationalen Kleinkunstfestival Insel Usedom.

 

Sie heißen „Flair Condition“, „Frutillas Con Crema“ und „Martademarte“. Sie alle sind Kleinkünstler, kommen aus Italien, Chile und Spanien und waren vorher noch nie auf Usedom. Was Wunder, gehört die Kleinkunst doch für gewöhnlich in die Fußgängerzonen von Großstädten rund um den Globus.

Doch einmal im Jahr ist das anders. Denn immer an Pfingsten tummeln sich Straßen- und Kleinkünstler aus aller Welt beim 14. Internationalen Kleinkunstfestival auf der Sonneninsel Usedom. Vom 17. bis 20. Mai gehört die Heringsdorfer Promenade den 27 Einzelkünstlern und Künstlergruppen, die vom Veranstalter, dem Förderverein „Kleinkunst Insel Usedom“ e.V., für das Event ausgewählt wurden.

Die Teilnehmer des spartenoffenen Wettbewerbs um den „Usedomer Kleinkunstpreis“ kommen aus elf Nationen, unter anderem aus Italien, Spanien, England, Brasilien, Argentinien, Chile und natürlich Deutschland. Das klingt zwar fast nach einer hochklassig besetzten Fußball-WM, lässt aber durchaus auf das Niveau der dargebotenen Shows auf der Freiluft-Festivalbühne rund um die Heringsdorfer Seebrücke schließen.

Ein besonderer Höhepunkt des Festivals wird wieder das „Varieté am Meer“ sein, das am Samstag, den 18. Mai, um 20.00 Uhr stattfindet. Dann verwandelt sich der Heringsdorfer Kaiserbädersaal in ein Varietétheater, das ein Galaprogramm mit internationalen Künstlern verspricht. Moderiert wird das „9. Varieté am Meer“ vom Wort- und Gitarrenakrobaten Brian O´Gott.

Der Conférencier mit bürgerlichem Namen Peter Dams ist bekannt aus dem Quatsch Comedy Club. Er ist zuhause auf Bühnen wie in Schmidts Tivoli Hamburg oder im Mainzer Unterhaus. Beim Usedomer Kleinkunstfestival wird er darüber hinaus mit der Band „Die Jazzpolizei“ dabei sein. Geboten wird beim „Varieté am Meer“ ein bunter Mix aus Akrobatik, Comedy, Zauberei und Jonglage. Die Besucher dürfen sich auf ein „Best of“ der auf Usedom gastierenden Straßenkünstler freuen, die ein Feuerwerk der Kleinkunst abbrennen werden.

Bereits jetzt sind Karten für das „Varieté am Meer“ im Vorverkauf erhältlich. Je nach Kategorie kosten diese 15,00 bis 25,00 Euro für Erwachsene und 7,50 bis 20,00 Euro für Kinder. Die Tickets können entweder über das Internet unter www.tixoo.net (Postleitzahl 17424 eingeben) oder über die Touristeninformationen in Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin erworben werden. Weitere Informationen sind zu finden unter: www.kleinkunst-festival.com

 


1. Usedom-Sail vom 31. Mai bis 2. Juni im Zinnowitzer Yachthafen

 

Insel Usedom (dp). Mit der 1. Usedom Sail vom 31. Mai bis zum 2. Juni im Ostseebad Zinnowitz will sich Deutschlands zweitgrößte Ferieninsel einen Namen als attraktive Wassersportregion machen. Auf 10.000 Quadratmetern präsentieren sich im Zinnowitzer Yachthafen am Achterwasser zahlreiche maritime Anbieter. Gäste können sich über Segel-, Kanu-, Surf-  und Kite-Möglichkeiten informieren.

Zurzeit haben sich schon 25 Aussteller für die 1. Usedom-Sail angemeldet, darunter fünf Surf- und Kiteschulen, wie Mitveranstalter Michael Koch mitteilte. Er ist zuversichtlich mindestens 30 maritime Aussteller für die Veranstaltung gewinnen zu können. Anmeldungen nimmt er noch bis zum 19. April unter www.usedomsail.com sowie unter der Tel.-Nr. 038377/35666 entgegen.

Die Fachmesse will den Besuchern eine Plattform bieten sich über die maritimen Angebote zu informieren und mit den Anbietern zu fachsimpeln. „Die Usedom-Sail ist auch für Gastgeber eine gute Gelegenheit, sich ein umfassendes Bild von allen Wassersportangeboten der Insel Usedom zu machen“, so Koch weiter.

Noch gebe es freie Ausstellungsflächen für Segel-, Boots-, Kanu-, Kajakverleiher, Anbieter von Wasserwanderungen, Wassertourismus und Angeln, Surf-, Kite- und Bootsschulen, Funktionsbekleidungsgeschäften sowie Marinas.

Am Achterwasser stehen bis zu 60 Liegeplätze zur Verfügung. Die neue Winter-Bootshalle wird in eine Messehalle verwandelt, das Clubhaus zum Mediencenter mit 50 Sitzplätzen für Vorträge und Videos umgestaltet. Die Fun-Sportarten schließlich finden neben der Westpier mit eigener Slipeinrichtung eine ideale Präsentationsfläche.

Wasserwanderer erwartet nicht nur ein Kanusteg, sondern auch ein eigener Zeltplatz. Eröffnet wird die 1. Usedom-Sail am 31. Mai mit einem Auszug aus dem Open-Air-Spektakel „Vineta-Festspiele“. Ein weiterer Programmhöhepunkt ist das „Kajak Short Race“ am 1. Juni. Der Reinerlös der 1. Usedom Sail kommt der Jugendarbeit des Zinnowitzer Yachtclubs zugute, der auch Veranstalter ist.

 


12. Baltic Fashion Award

 

Insel Usedom (dp). Der Vorverkauf für die zwölfte Auflage des Baltic Fashion Award am ersten Mai-Wochenende im Heringsdorfer Kaiserbädersaal hat begonnen. Dabei richtet sich die Veranstaltung am Freitag, den 3. Mai, als „Vor-Premiere“ vor allem an jüngere Leute. Die Preise liegen zwischen 29 und 49 Euro. Im Preis enthalten ist neben der Fashion-Show auch die „Baltic Fashion Club Night“ mit DJ Chris Bekker, der in vielen Berliner Clubs auflegt.

Bei der großen Verleihungs-Gala am Samstag, den 4. Mai, werden die drei AWARDs und der Publikumspreis verliehen. Tickets sind für 49 bis 69 Euro zu haben. Dafür gibt es neben der Fashion-Show auch die anschließende „Gala Party Night“ sowie kulinarische Köstlichkeiten verschiedener Inselpartner.

Für das perfekte AWARD-Erlebnis wird darüber hinaus ein ganzes Mode-Paket geschnürt mit Designertalk, Makeup und Styling, Shopping und Fotosafari.

Beim 12. BALTIC FASHION AWARD zeigen zwölf junge Designer aus fünf Ländern ihre Kollektionen. Sie hatten sich aus fast hundert Bewerbungen durchgesetzt, weil ihre Arbeiten besonders kreativ, der Einsatz der Materialien besonders innovativ und die Umsetzung besonders ideenreich war. Die Besucher dürfen sich darauf freuen, was heute schon außergewöhnlich ist und morgen vielleicht zum Trend werden könnte.

Karten in allen Preiskategorien können gebucht werden über www.baltic-fashion-award.de.

Der BALTIC FASHION AWARD ist eine Veranstaltung der Kaiserbäder Insel Usedom mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg- Vorpommern und des Landestourismusverbandes.

Die nominierten Designer für den BALTIC FASHION AWARD 2013 sind:

Louise Friedlaender, Deutschland, Kollektion: 01
School

Ida Klamborn, Schweden, Kollektion: Trace
School

Tim Labenda, Deutschland, Kollektion: Nachtwandler


Roland-Konstantin Laschkow, Deutschland, Kollektion: Frau des Bildes


Yvonne Laufer, Deutschland/Dänemark, Kollektion: VOID – Exp. No I


Tanja Schmidt & Philip Rudzinski, Deutschland, Kollektion: Alles geht in die Hose!


Sabine Skarule, Litauen, Kollektion: Only after You


Agnieszka Natasza Splewinska, Polen, Kollektion: Space-Specific


Magdalena Stark & Anet Schmieder, Deutschland, Kollektion: Zwei Herzen schlagen, ach! In meiner Brust

Thomasz Szadel, Deutschland/Polen, Kollektion: precisely.different


 


13. Spielfest am Fischerstrand muss zur Konzertmuschel umziehen

Seebad Heringsdorf (dp). Das 13. Spielfest am Meer muss umziehen. Erstmals findet das Fest für die ganze Familie nicht am Heringsdorfer Fischerstrand statt, sondern witterungsbedingt auf dem Konzertplatz in Heringsdorf. Dort werden von Karsamstag bis Ostermontag drei Tage lang rund 50 Animateure und fünf renommierte Spielverlage für Spaß am Spiel und gute Unterhaltung sorgen.

Der anhaltende kalte Nordostwind und der noch immer am Strand liegende Schnee seien ausschlaggebend gewesen, das Fest erstmals vom Fischerstrand zur Konzertmuschel zu verlegen, sagte Strandkorbvermieter Andreas Iden am Montag.

So musste auch das Programm aufgrund der neuen Örtlichkeit etwas geändert werden, fügte Heiner Wöhning als Mitorganisator des Spielfestes hinzu. Aber auch am diesjährigen Osterwochenende werden der Spaß am Spielen und außergewöhnliche Spielideen im Mittelpunkt des Festes für die ganze Familie stehen.

Gewinnspiele, Wettbewerbe, Überraschungen, Kreativstände, Bühnenprogramm, Großspiele und ein Hindernisparcours locken dann wieder Kinder, Eltern und Großeltern zum Mitmachen an. Beliebte Programmpunkte wie das Strandbingo, Oster-Eisbaden und die Schatzsuche wird es ebenso geben, wie an allen Tagen Zaubershows und Flugvorführungen mit dem Falkner Gerd Perschke. Auch der Osterhase soll am Sonntag seine Aufwartung machen, ist zu hören. Allein auf das Osterfeuer muss aus Sicherheitsgründen verzichtet werden. Dafür verspricht Heiner Wöhning ein noch dichter gepacktes Bühnenprogramm.

Das Spielfest auf dem Konzertplatz beginnt täglich um 11.00 Uhr. Den Samstag beschließt ab 18.30 Uhr eine Party mit der Live-Band „Die Notendealer“. Am Sonntagabend, ebenfalls ab 18.30 Uhr, legt DJ Silvio Musik zum Tanzen auf. Am Ostermontag endet das 13. Spielfest um 16.00 Uhr mit einem großen Finale und einem Überraschungsspiel der Spielfest-Animateure.

Insgesamt werden die 50 Helfer dafür sorgen, dass den Besuchern die diversen Spiele erläutert werden. Dafür stehen zwei Zelte zum Spielen und Klönen zur Verfügung. Für Speis und Trank wird, wie sonst am Strand üblich, auch auf dem Konzertplatz gesorgt sein. Veranstalter des Spielfestes sind die Familie Iden und der Eigenbetrieb Kaiserbäder. Das detaillierte Spielfest-Programm ist zu finden unter: www.drei-kaiserbaeder.de

 




Heureka: Pommern trifft Griechenland

Seebad Bansin (dp). „Die Heringswochen sind die beste Werbung für mich“, gesteht Rainer Kopp freimütig ein. Der Chef des Bansiner Fischrestaurants „Fischkopp“ macht deshalb auch gerne bei den 17. Usedomer Heringswochen mit, die noch bis zum kommenden Wochenende andauern. Der 52-Jährige hat in diesem Frühjahr auch ein Rezept eingereicht, mit dem er sich für die Trophäe „Goldener Hering“ bewirbt.

Den Pokal hat er in den vergangenen Jahren zwar noch nicht geholt, dafür schon mal einen dritten Platz. Die Urkunde aus dem Jahr 2009 hängt gut sichtbar im Lokal, denn ein bisschen stolz ist Kopp schon auf diese Platzierung. Sein Beitrag für die aktuellen Heringswochen ist eine extra Heringsseite in seiner Speisenkarte, die neben dem Silber der Ostsee natürlich auch Zander, Schnäpel, Dorsch und Lachs anbietet.

Die spezielle Heringskarte beginnt mit einem Bücklingsüppchen und Tartar vom Salzhering, hält dann Bratheringe in zwei Variationen bereit sowie Ostseeheringsfilets in Parmesan-Eihülle gebacken mit Tomatensauce und Penne. Wem das noch nicht ausgefallen genug ist, der sollte Rainer Kopps Gericht probieren, das ihm den Heringspokal einbringen soll.

Es heißt „Pommern trifft Griechenland“ und es vereint Ostseehering mit griechischem Fetakäse. Der Hering wird dazu filetiert, gebraten und mit einem Champignon-Zwiebel-Paprika-Duxel bestrichen, bevor die Filets mit Schafskäse überbacken werden. Dazu serviert der Küchenchef Pommersche Fischtüften. Dahinter verbirgt sich ein mit Lorbeer und Piment gewürzter Kartoffelbrei, unter den angeschwitzte Zwiebeln gehoben werden und der mit Sahne verfeinert wird.

Auf die Frage, wie er auf so ein ausgefallenes Rezept gekommen sei, antwortet Kopp mit einem Schmunzeln: „Ich habe von Herrn Drechsler (DEHOGA-Kreisvorsitzender, d. Red.) eine E-Mail wegen der Heringswochen bekommen und saß da: Was machste dieses Jahr?“ „Dann habe ich die ganze Nacht Heringsgerichte gekocht und wieder verworfen, wieder gekocht und verworfen. Bis ich dann `Heureka´ gerufen habe“, so der aus der Prignitz stammende Koch.

Und in der Tat: Der kräftige Hering und der dominante Fetakäse harmonieren gut miteinander. Dazu passen die milden Fischtüften und das aromatische Duxel ebenfalls sehr gut. Ein Rezept, das dem Heringspokal alle Ehren machen kann.

Rainer Kopp lebt seit 1982 auf der Insel und ist als Brandenburger ausgewiesener Maßen kein Fischkopp. Dennoch versteht er sehr viel von der Fischzubereitung, schließlich hat er in eine alteingesessene Fischerfamilie eingeheiratet. Für ihn ist der Frischegrad entscheidend. So wird im „Fischkopp“ alles „à la minute“ in der Schauküche zubereitet und auf heißen Tellern serviert. So natürlich auch der mit Feta überbackene Hering für den Heringspokal.

Am 23. März wird der Gewinner des „Goldenen Hering“ in Koserow beim Heringsfest auf dem Seebrückenvorplatz gekürt. Man darf gespannt sein.



 

5. Usedomer Literaturtage begeben sich auf Zeitreise zu östlichen Nachbarn

Foto (v.l.n.r.): Rolf Seelige-Steinhoff, Dr. Karin Lehmann, Thomas Schulz, Thomas Hummel

Insel Usedom (dp). „Wir bleiben uns treu, die Literatur in der Mitte Europas zu erkunden“. So kurz und knapp fasste Alexander Datz die programmatische Ausrichtung der 5. Usedomer Literaturtage, die vom 20. bis 24. März stattfinden, zusammen. Der Pressesprecher des Usedomer Musikfestivals verspricht eine Zeitreise nach Masuren, Ostpreußen, Schlesien und Galizien, aber auch in das Berlin der Vorkriegszeit und in die mitteleuropäische Gegenwart.

Zehn Veranstaltungen an sechs Orten mit 21 Autoren, Publizisten und Musikern sorgen für ein straffes Programm an den fünf Festivaltagen. Erwartet werden namhafte Schriftsteller wie Hellmuth Karasek, Arno Surminski, Anna Kaleri, Tomasz Rózycki, Daniela Dröscher, Tatjana Gräfin Dönhoff, Kolja Mensing, Laura Karasek und Jacek Cygan.

Einmal mehr hat der Dramaturg der Usedomer Literaturtage, Thomas Schulz, eine anspruchsvolle Autorenauswahl getroffen. Der begrenzten Zeit geschuldet, wird es wieder einige Doppellesungen geben. „Ich versuche, Autoren und Bücher zu finden, die sich ergänzen“, sagte der Mitarbeiter des Deutschen Kulturforums östliches Europa bei der gestrigen Programmvorstellung im Bansiner Hans-Werner-Richter-Haus.

So starten die 5. Usedomer Literaturtage am 20. März um 18.00 Uhr im Heringsdorfer Hotel Esplanade mit den Autoren Arno Surminski und Tatjana Gräfin Dönhoff unter dem Titel „Winter Fünfundvierzig. Auf der Flucht“. Zu Beginn werden Ausschnitte des ARD-Zweiteilers „Auf der Flucht“ gezeigt. Das Buch zum Film mit Maria Furtwängler wurde von der Schriftstellerin und Journalistin Tatjana Gräfin Dönhoff verfasst. Im Anschluss an die Doppellesung moderiert der Historiker Dr. Andreas Kossert ein Gespräch der beiden Autoren.

„Die Fäden der Vergangenheit aufzunehmen und mit Neuem zu verknüpfen“, sei gelungen, so Schulz. Mit Begeisterung hat er zur Kenntnis genommen, dass zuletzt „eine ganze Reihe neuer Bücher von jungen Schriftstellern“ auf den Markt kam, die nun auf Usedom vorgestellt werden.

Zu den jungen Autoren zählt auch Laura Karasek, die am 22. März zusammen mit ihrem Vater Hellmuth Karasek um 19.00 Uhr im Heringsdorfer Maritim Hotel Kaiserhof lesen wird. Die Literarische Inselrundfahrt, ebenfalls am 22. März, begibt sich auf die Spuren von Hans-Werner Richter. Martin Bartels leitet diese Litera-Tour von Bansin über Benz, Zempin und Zinnowitz nach Krummin.

Höhepunkt der Usedomer Literaturtage ist am 24. März die Verleihung des Usedomer Literaturpreises an den in Wien und Bukarest lebenden deutschen Autor Jan Koneffke. Die Festveranstaltung mit Lesung und Musik findet um 11.00 Uhr im Atelier Otto Niemeyer-Holstein in Koserow statt.

Neben Lesungen, Diskussionen und der literarischen Inselrundfahrt erwartet das Publikum vom 20. bis zum 24. März die Ausstellung „Struktur und Architektur. Das postindustrielle Kulturerbe Oberschlesiens“ von und mit Thomas Voßbeck. Ergänzt von Klangkompositionen erinnert die Schau an die Blütezeit der Montanindustrie in der Region. Die Ausstellung ist in der Heringsdorfer Villa Irmgard bis zum 17. April zu sehen.

Die 5. Usedomer Literaturtage sind eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Usedomer Musikfestivals in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa sowie der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf. Wie in den vergangenen vier Jahren übernimmt der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, die Schirmherrschaft.

Karten für die 5. Usedomer Literaturtage und Infos sind unter 038378/34647 erhältlich. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist zu finden unter: www.usedomer-literaturtage.de.

 




Vorverkauf für „Varieté am Meer“ am 18. Mai hat begonnen

Seebad Heringsdorf (dp). Noch sind es gut drei Monate bis Pfingsten, doch die Vorbereitungen für das 14. Usedomer Kleinkunstfestival laufen längst auf vollen Touren. Der Förderverein Kleinkunst Insel Usedom e.V. erwartet vom 17. bis 20. Mai wieder zahlreiche Künstler aus der ganzen Welt zu der hochkarätigen Veranstaltung.

Die Strandpromenade rund um die Heringsdorfer Seebrücke verwandelt sich dann wieder in etliche Kleinkunstbühnen. Ob am Kugelbrunnen, vor der Spielbank oder auf der Wiese, überall sind Zauberer, Jongleure, Comedians, Pantomimen, Straßentheater und Feuershows zu finden.

Eröffnet wird das Festival am 17. Mai um 16.00 Uhr in der Konzertmuschel Heringsdorf. Danach haben die Künstler Gelegenheit für freie Auftritte. Ernst wird es dann für die ersten Teilnehmer bei den Wertungsauftritten, die zwischen 18.30 und 23.00 Uhr stattfinden. Am Pfingstsamstag steht neben freien Auftritten der zweite Teil der Wertungsauftritte auf dem Programm, zu denen die Zuschauer von 13.30 bis 18.00 Uhr eingeladen sind.

Erster Höhepunkt des Internationalen Kleinkunstfestivals ist das „Varieté am Meer“ am Samstagabend. Um 20.00 Uhr verwandelt sich der Kaiserbädersaal in ein Varietétheater, das ein Galaprogramm mit internationalen Künstlern verspricht. Am Pfingstsonntag finden von 12.00 bis 17.00 Uhr die letzten Wertungsauftritte statt, bevor es ab 19.00 Uhr zur Preisverleihung im Rahmen der Abschlussveranstaltung in der Heringsdorf Konzertmuschel kommt.

Wie in den Vorjahren gibt es sowohl eine Profi- als auch eine Kinderjury, die jeweils ihre Wertungen abgeben und ihre Preisträger küren. Der Pfingstmontag schließlich gehört den freien Auftritten der Künstler entlang der Promenade bzw. dem Gastspiel von Künstlern um 15.00 Uhr in der Konzertmuschel Heringsdorf.

Zu allen Veranstaltungen, die im Freien stattfinden, ist der Eintritt frei. Jedoch wird um großzügige Spenden gebeten, da die Künstler keine Gagen erhalten. Allein für die Abendveranstaltung „Varieté am Meer“ wird Eintritt verlangt. Bereits jetzt sind Karten dafür im Vorverkauf erhältlich. Je nach Kategorie kosten diese 15,00 bis 25,00 Euro für Erwachsene und 7,50 bis 20,00 Euro für Kinder. Die Tickets können entweder über das Internet unter www.tixoo.net (Postleitzahl 17424 eingeben) oder über die Touristeninformationen in Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin erworben werden.

Weitere Informationen sind zu finden unter: neu.kleinkunst-festival.com

 




Tag der offenen Töpferei in drei Werkstätten auf Usedom

Daniel Graf und Lisa Kottkamp

Insel Usedom (dp). Rakubrand, Keramikfrösche modellieren und Keramik-Ostereier bemalen: das sind die Besonderheiten in den drei Töpferwerkstätten auf der Insel Usedom, die sich am 9. und 10. März am bundesweiten Tag der offenen Töpferei beteiligen. Jeweils von 10 bis 18 Uhr sind Besucher bei TONWERK KERAMIK in Korswandt, in der Keramikwerkstatt Dannegger in Morgenitz und in der Pommerschen Keramik Manufaktur Susi Erler in Mellenthin herzlich willkommen.

Der Korswandter Töpfer Daniel Graf präsentiert neben Bekanntem und Bewährtem auch neue Arbeiten. Außerdem wird wie im vergangenen Jahr die junge Töpferin Lisa Kottkamp im Hof den Rakuofen einheizen und experimentierfreudig Neues ausprobieren und für so manche Überraschung sorgen. Der Töpfer mit schweizerischen Wurzeln lädt auch zu Kaffee, Kuchen, Herzhaftem und einem Gläschen Wein ein.

In der Morgenitzer Keramikwerkstatt werden Astrid Dannegger und Anja Leddin Werkstattbesichtigungen durchführen und zeigen, wie man Frösche und Vögel modelliert. Im Zeichen des nahenden Frühlings und Osterfestes hat Anja Leddin schon einige österliche und frühlingshafte Keramik, wie Eierbecher und bunte Vögel, aber auch Nistkästen gefertigt.

Susi Erler schließlich wird in ihrer Werkstatt viel Wissenswertes zur Pommernkeramik erzählen, die Funktionsweise des Brennofens erklären und auf der Töpferscheibe Kugeln drehen. In diese dürfen Besucher Wellen reinschneiden, aber auch Keramik-Eier, Tassen, Teller oder andere Keramikgegenstände bemalen. Diese Keramiken werden an den darauffolgenden Tagen gebrannt und können nach Absprache abgeholt werden. Auch in der Mellenthiner Keramikwerkstatt gibt es Kaffee und Kuchen für die Besucher.



 

 

 

 

 

 


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